Tierisch gut!

Das Wetter war am naechsten Tag dann zum Glueck besser und wir konnten in See stechen (obwohl es irgendwie immernoch nich richtig ruhig war, war aber ok). Sind dann ca. ne dreiviertel Stunde aufs Meer rausgefahren und dann kam auch schun Tiaki, der Pottwal. War zwar nur en Babypottwal (nur 20 m lang ;-) ), war aber trotzdem total beeindruckend, besonders der Moment in dem er dann wieder abgetaucht ist und man dann nur noch seine Schwanzflosse sehen konnte, hab auch en paar schoene Bilder machen koenne

Am naechsten Tag sind wir dann mit Bus nach Christchurch gefahren und haben uns dann dort endlich en Mietwagen genommen, Drei Tage haben wir dann in Christchurch verbracht und haben uns diverse Museen und so angeschaut (Kulturschock!). Christchurch ist auf jeden fall ne tolle Stadt und ich werd versuchen, irgendwie wieder hinzukommen und mir das ganze das mal bei schoenerem wetter anzuschauen. Am dritten Tag sind wir dann mit Mietwagen nach Akaroa geduest und sind dort mir Delphinen geschwommen!!! War mega-geiel obwohl das Wetter nur frische 16 grad hatte. Die delphine sind aber total nah an einen rangekommen und einer hat mich sogar mit seiner Schwanzflosse nass gemacht (fand er wahrscheinlich lustiger als ich ;-). Muesst mal guggen, es waren Hector-Delphine, total niedlich..

Gestern sind wir dann zum Arthurs Pass gefahren, haben dort eine Nacht in nem alten, sehr alten Cottage verbracht und sind dan heute nach FRanz Josef gefahren und werden dann morgen ne Gletscherwanderung machen. Unterwegs haben wir dann in nem Art "tierpark" gehalten und haben en echten kiwi gesehen, total niedlich, leider wars kein streichelzoo. 

4 Kommentare 15.3.10 06:23, kommentieren

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Geld stinkt nicht- oh doch!

Mit der Faehre in Picton angekommen ging es sofort mit dem Bus weiter nach Blenheim. Dort angekommen, haben wir uns erstmal mit Davide (der Italiener, den wir in Opotiki kennengelernt haben) verabredet. Der arbeitete schon seit ein paar Wochen in Blenheim und hat uns auch dann direkt gesagt, dass sein Boss noch Leute sucht. Davide hat dann dort angerufen und schon hat wir unseren Job auf dem Zwiebelfeld. Davide hat und zwar vor dem Geruch gewarnt, aber das es so eklig sein wuerde hat wohl keiner von uns geahnt. Von morgens halb acht bis nachmittags vier Uhr hiess es dann auf dem Zwiebelfeld knechten und Blueten abschneiden. Hoert sich ja soweit nicht wie harte Arbeit an, aber gefuehlten 35 Grad in der prallen Sonne (keine einzige Wolke war zwischen uns und dem Ozonloch) zu schuften und vom Supervisor uebers Feld gehetzt zu werden, kann dann schon ein bisschen anstregend sein. Zumal die meisten von den Blueten am Boden lagen, also hat man die ganze Zeit nur gebueckt gearbeitet und der Ruecken tat dann auch dementsprechen weh (die Krankengymnasten in Deutschland koennen sich auf die Backpacker aus Blenheim freuen). Die vier Tage auf dem Zwiebelfeld haben uns dann alle vier in Knie gezwungen und wir waren allesamt krank.Haben uns freitags dann den ganzen Tag Videos angeschaut, im Bett rumgegammelt und gejammert (wir waren aber auch richtig erkaeltet, sogar mit Halsschmerzen und so ;-) ). Und dann kam DIE Nachricht von unserem Chef, ab Montag seien die Zwiebel Geschichte und wir wuerden auf dem Weinfeld anfangen. Natuerlich war die Freude gross, denn der Zwiebelgestank hing uns immernoch in der Nase (bzw. in den Klamotten: selbst nach dreimal Waschmaschine, hing der Geruch immernoch in unseren Sachen). Die Arbeit auf dem Weinfeld war zwar auch ziemlich anstregend aber doch um einiges geruchs- und schmutzfreier als die Arbeit bei der Knolle des Boesen.

Tja aber wie das so im Leben ist, kommt immer alles anders als geplant und so standen wir Donnerstag und Freitag wieder auf nem Zwiebelfeld (back to the Onionroots quasi). Und ich uebertreibe nicht wenn ich sage, dass das die schlimmsten Arbeitstage waren. Wir haben durch die Arbeit an diesen zwei Tagen bestimmt zehn Lebensjahre verloren und duerfen aufgrund unserer Rueckenschmerzen zehn Jahre frueher in Rente.Naja aber Geld stinkt bekanntlich nicht (obwohl es in diesem Fall ein leichte Zwiebelnote hat).

Leider mussten wir uns dann (traenenreich) von Steffi verabschieden, weil sie am 8. Maerz zurueck nach Deutschland musste. Ein kleiner Tipp fuer euch: fliegt lieber mit Qantas und nicht mit Korean Air (auch das Essen dort ist besser ;-) ).

Donnerstag war es dann endlich soweit, als ich von der Arbeit nach Hause kam, hockte meine Schwester im Garten. Die wurde dann auch gleich mit Arbeitsklamotten geknuddelt. Waren dann bis Sonntag zusammen mit Sabrina und Silke in Blenheim und haben schon eifrig Reiseplaene geschmiedet. Sonntags haben wir uns dann von den anderen zwei "getrennt" und sind weiter nach Kaikoura gefahren, nur um dann Sabrina und Silke auf der Strasse uebern Weg zu laufen. Abends sind wir dann zusammen in Pub gegangen und haben fuer Sonntag ne Whale Watchin Tour gebucht. Sonntags im Whale Watching Gebaeude angekommen, hing schon en vielsagendes Schild aus ("sea-sickness warning" und ein paar Minuten danach wurde die Tour aufgrund zu rauer See abgesagt. Da wir aber unbedingt Wale sehen wollen, haben wir die Tour dann auf heute umgebucht. Das Meer sieht auch schon en bissel ruhiger aus, also Daumendruecken nicht vergessen!

3 Kommentare 8.3.10 23:01, kommentieren

Ab in den Sueden!

Sind heute Mittag nun endlich auf der Suedinsel angekommen.

Montag Abend ist Steffis Ersatzkreditkarte endlich in Wellington angekommen (UPS sei dank), woaufhin wir dann einfach mal spontan die Faehre fuer Mittwoch gebucht haben. Da Dienstag dann quasi unser letzter Tag in Wellington war, mussten wir natuerlich en bissel feiern gehen. Resultat war, dass wir heute Nacht um ins vier gegangen und um halb sechs dann wieder aufgestanden sind. Nach dem morgendlichen Rucksackpacken und Sachensuchen, sind wir dann um acht Uhr mit der Faehre los in Richtung Suedinsel. Haben uns dann natuerlich direkt en Platz in der Lounge gesichert, mit extrem viel Beinfreiheit versteht sich um en kleines Nickerchen zu machen. Aus dem dann dank unglaublich lautem Radio und falsch eingestellter Klimaanlage ( in dem Raum war es irgendwie kaelter als draussen auf Deck) doch nichts wurde. In Picton angekommen, haben wir uns dann erstmal um en Bus nach Blenheim gekuemmert und sind dann um viertel nach zwoelf weitergefahren.

Nun sind wir also hier in Blenheim. Das Hostel ist auch wieder sehr klein (im krassen Gegenteil zu Wellington) und der Manager hat uns auch schun tausende Nummern von Menschen gegeben, die uns en Job beschaffen koennten. Da wir heute etwas k.o. waren, haben wir das Ganze einfach mal auf morgen verschoben. Wenn es was neues zu berichten gibt, meld ich mich mal wieder, jetzt lad ich erstmal en paar neue Bilder hoch!

 

2 Kommentare 17.2.10 07:37, kommentieren

Wir werden uns wiedersehen!

Soo nach fuenf Wochen Opotiki wurde es endlich Zeit weiterzuziehen. Also haben wir uns letzten Freitag auf den Weg zum East Cape gemacht. Sind dann auch nach ungefaehr vier Stunden an unserem Ziel angekommen und haben dann dort auf nem Campingplatz uebernachtet und sind Samstag Morgen ganz frueh aufgestanden und sind dann hoch zum Leuchtturm gelaufen ( hier moecht ich nur noch mal erwaehnen, dass es insgesamt 758 Treppenstufen waren die wir darauf gekraxelt sind, war nich soo kuhl, besonders der Muskelkater in den Wanden war nich so der Brueller). Aber als wir dann oben ankamen, war der Schmerz echt vergessen, so ne tolle Aussicht hatte ich echt noch nie, es war wirklich unbeschreiblich schoen (obwohl ich auch noch anmerken muss, dass Steffi, Silke und ich den Sonnenaufgang an sich verpasst haben, weil wir nich frueh genug los sind, war aber trotzdem toll und ausserdem kann ich dann nochmak hin ;-) ).

Danach sind wir dann direkt weiter nach Gisborne, wo wir uns dann (ziemlich traenenreich) von Caitlin und Freddy verabschiedet haben. Nach einem kleinen Mittagessen sind wir dann zu sechst weiter nach Napier geduest, wo wir in nem kleinen Hostel drei Tage verbracht haben. Hatten auch richtig schoenes Wetter.

Monatg Nachmittag haben wir uns dann zu dritt (Steffi. Silke und ich ) auf den Weg nach Wellington gemacht, waehrend die anderen drei dann nach Taupo auf sind.

Und nu bin ich seit drei Tagen in Wellington und suche verzweifelt nach einem Job. Da Steffi ihre Visakarte verloren hat und nu auf die neue aus deutschland wartet werden wir wohl noch bis naechsten Dienstag bleiben und uns dann auf die Suedinsel aufmachen. Wir suchen auch die ganze Zeit schun nach WWOOFing Familien hier in der Umgebung aber im moment klappt das eher schlecht als recht. Aber naja, auf der Suedinsel gibts bestimmt Arbeit und wir haben vielleicht die Moeglichkeit in einer Schokoladenfabrik zu arbeiten. Und mal ehrlich, welcher Beruf passt denn bitte besser zu mir, als in einer Schokofabrik zu arbeiten?!


 

 

 

 

 

 

 

 

3 Kommentare 12.2.10 02:41, kommentieren

Kiwis Everywhere!

Halloechen,

 es iss gar nich mal so einfach seinen Blog zu schreiben, also fang ich nun zum zweiten mal an und hoffe, dass ich es jetzt hinbekomme, nich wieder alles zu loeschen.

Also meine erste Woche Arbeit ist geschafft und ich muss sagen, es iss nich so einfach wie man denkt, man muss naemlich unheimlich aufpassen, dass man waehrend der Lunchpause nich einschlaeft ;-). Aber zum Glueck bin ich nich alleine auf der Plantage, sondern arbeite mit Silvio, Davide ( wie die Namen vielleicht schun vermuten lassen, sind beide aus Italien) und Andrea zusammen und mit denen hat man waehrend der Arbeit immer so seinen Spass, so das auch die langweiligste Arbeit (und glaubt mir, es iss langweilig den ganzen lieben langen tag irgendwelche Kiwis zu pluecken) lustig ist. Aber es iss auch schun ne ziemlich Arbeit, muss jeden morgen um sechs(!!!) uhr aufstehen und dann von morgens sieben bis halb fuenf arbeiten und das sechs tage die Woche, aber das liebe Geld... Ich denk ich bleib wohl noch bis Anfang Februar hier und dann gehts weiter.

Das Hostel ist wirklich toll aber noch besser sind die Menschen, man fuehlt sich irgendwie total wohl hier und man fuehlt sich auch en bissel heimelig (nich nur wegen den ganzen Deutschen) und ich hab auch schun en bissel Bammel davor, wie dass dann wird, wenn ich mich verabschieden muss, denn die meisten Leute hier bleiben mindest zwei bis drei Wochen weil man hier eigentlich nur hinkommt zum Arbeiten, Opotiki bietet sonst nich allzu viele Attraktionen.

Das Wetter iss echt bombig und das haben wir letzte Woche auch gleich mal genutzt und sind zum Strand und ich war surfen. Richtig gelesen, ich war surfen, obwohl man das wohl eher nich surfen nennen kann, bin eigentlich immer nur ins Wasser gefallen und mein Surflehrer tat mir danach auch en bissel leid aber es hat total spass gemacht und wenn sich in den naechsten Tagen wieder die Moeglichkeit ergibt, nehm ich vielleicht meine zweite Surfstunde und schaff ich es vielleicht auch mal auf dem bloeden Teil zu Stehen und nich immer nur runterzufallen!

Kussi!

6 Kommentare 14.1.10 07:00, kommentieren

Happy New Year!

Halloechen ihr Lieben,

ich hoffe, ihr seid alle genauso gut ins neue Jahr gestartet wie ich. Hab dieses Mal auch den Tequila weggelassen und dafuer den Gin ausgepackt. ;-) 

Alllssoo Donnerstag hab ich eigentlich nix besonderes gemacht, hab mal meine Briefe abgeholt und hab mir en Bikini gekauft. Abends sind wir dann auf die Dachterasse unseres Hostel geganagen und haben dort en bissel gefeiert. Von dort aus hatte man echt den besten Blick auf das Feuerwerk. War ehrlich gesagt en bissel entaeuscht, das Ganze hat nur fuenf Minuten gedauert, war aber trotzdem en witziger Abend, war nach dem Feuerwerk noch mit den zwei Kanadierinnen Tiara und Amanda unterwegs und mit den zwei hat man immer seinen Spass. Abends musst ich mich dann von den beiden verabschieden, weil ich ja am naechsten Morgen wieder los bin und ich muss sagen, es ist mir echt schwergefallen mich von den beiden zu verabschieden, haben zwar e-mailaddressen und so augetauscht aber die zwei fliegen in ein paar wochen eh nach Australien weiter. Ich glaub, daran gewoehn ich mich nie, mich nach nen paar Tagen dann wieder von den Leuten zu verabschieden.

Naja auf jeden Fall bin ich dann gestern mit dem Bus los nach Opotiki in der Bay of Plenty. Und ich wohn in nem total schoenen Hostel, iss ne alte Villa mit nur en paar Zimmern und im moment wohnen ausser mir auch nur fuenf andere Leute dort, iss alles sehr familiaer irgendwie. Das Hostel wird von Deutsch geleitet (daher gibts auch nie Sprachprobleme) und Andrea (leiterin des hostels) telefoniert jetzt en bissel rum und sucht en Fruitpicking-Job fuer mich, ich hoffe mal das klappt auch, muss endlich mal en bissel geld verdienen.

Liebste Gruesse!

PS: Achja ich bin mal wieder en Funkloch gelandet, also nich wundern, wenn nich auf eure SMS antworte!

2 Kommentare 1.1.10 22:12, kommentieren

Tequila und noch vieles mehr!

Sodele nach vier Stunden Busfahrt bin ich dann gestern wieder in Auckland angekommen und das Wetter iss immer noch spitze. Schlaf jetzt in nem 12Bett Zimmer und es iss nich so schlimm wie gedacht obwohl es irgendwie immer en bissel nach Kaesfuessen mueffelt aber es gibt schlimmeres hihi.

 Dienstags Abends gehen die Leute vom Hostel immer in ne Bar weil wir dort Freibier bekommen und da war ich dann gestern auch mal mit und hab zwei kanadierinnen kennengelernt, die total nett waren. Wir haben unsere Freibiers getrunken und dann kam irgendwer auf die Idee Tequila zu trinken und da man ja nich nur einen trinken kann, haben wir dann ungefaehr sieben oder acht (wohl gemerkt jeder von uns) innerhalb  von ner halben Stunde getrunken. Wie das dann ausgegangen ist, koennt ihr euch ja vorstellen. Seit gestern hab ich dann auch ne neue Regel was Tequila betrifft :nicht mehr fuer mich!

Hab dann heute auch nich mehr viel gemacht bin zusammen mit nem Kerl aus Taiwan runter zum Hafen und da haben wir dann ganz spontan ne Hafenrundfahrt gemacht, war ganz schoen und windig. Dann hab ich mal en nem Workinghostel angerufen und die meinten ich soll einfach mal vorbeikommen, die haetten eigentlich immer Arbeit, also fahr ich dann am Freitag von hier aus nach Opotiki in der Bay of Plenty und pfluecke dort dann wahrscheinlich Kiwis hihi. Bin echt mal gespannt, aber dort soll es sehr schoen sein.

Wuensch euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und ganz viel Glueck fuers naechste Jahr!


 

1 Kommentar 30.12.09 06:10, kommentieren